Curiculum vitae: Als ausgebildeter Krieger

Als ausgebildeter Krieger



Das Heldendasein beginnt











2. Efferd 8 n. Hal

Heute brach ich auf und lenkte meine Schritte gen Trallop.
Mein Ziel war es auf große Abenteuerfahrt zu gehen. Dort lernte ich in der Schenke Norderwacht den jungen, trankesfreudigen Thorwaler Torben Erikson kennen.
Dieser befand sich auf der Durchreise und wollte in seine Heimat zurückkehren.
Er war genauso pleite wie ich. Da ich nichts anderes zu tun hatte, beschloss ich, mich ihm anzuschließen.








15. Efferd 8 n. Hal

Am nächsten Tag, es war der 15. Efferd, brachen wir auf nach Lowangen, seinem nächsten Ziel. Da wir Zeit hatten, schlug ich vor, den Weg über Burg Rhodenstein zu nehmen, ich wollte den dort liegenden Felsenleu sehen.



Mitte Travia kamen wir in Neu-Lowangen an.
Dort trafen wir eine junge Dame, die wie ich später erfuhr und erlebte über seltsame Kräfte verfügte.
Was uns gleich verband, war daß der Inhalt unserer Geldkatzen noch nicht mal für eine warme Mahlzeit reichte.
Es war ein Geschenk der Götter, als uns ein Händler bat, ihn wenn auch für geringes Entgeld zu begleiten und sicher in sein Dorf zu bringen. Das Wohl seines Dorfes hinge davon ab. Er müsse rechtzeitig seine Waren dort hinbringen, da sie die Tributzahlung für den sie unterdrückende mächtige Orkbande seien.

Nach einer abwechslungsreichen Reise, d. h. kleineren Zwischenfällen mit Orks an einer Fähre, langten wir leider etwas zu spät im Dorf an.
Es gelang uns aber die von den Orks genommenen Geiseln zu befreien, da ich in dem ausgehandelten Zweikampf mit des Orkhäuptlings Wachen obsiegte und diesen fällte.









1. Boron 8 n. Hal

Heute verließen wir das Dorf unserer neu gewonnenen Freunde und lenkten unsere Schritte gen Havena. Wir waren überein gekommen, daß es nach den gemachten Erfahrungen wohl zu gefährlich sei, durch das berüchtigte Orkland nach Thorwal zu reisen. Es war zwar der längere aber doch sicherere Weg, zunächst nach Havena zu reisen und dort ein Schiff zu besteigen um nach Thorwal zu gelangen.


19. Boron 8 n. Hal

In Havena angekommen, mußten wir drei feststellen, daß unsere Barschaft natürlich nicht für eine Schiffspassage reichte. Wir saßen fest! Zunächst begaben wir uns in eine Schenke um uns dort zu beraten, als uns eine ältere Frau panisch um Hilfe bat. Sie erzählte ihre Tochter Silvana sei entführt worden. Sie vermutete eine Kopfgeldbande dahinter, die Kinder reicher Leute entführten um Lösegeld zu erpressen. Sie könne gar nicht verstehen, warum sie dann ausgerechnet ihre Tochter....., sie habe doch nicht viel. Natürlich versprachen wir sofort zu helfen. Es gelang uns diese Spitzbuben zu stellen und ihre Tochter unversehrt zu befreien. Ein entfernter Verwandter dieser Frau, der Stadtbekannte und wohlhabende Tuchhändler Gevatter Karolus genannt, hörte von unserem Erfolg und heuerte uns an. Unsere Aufgabe war es, eine Karawane nach Angbar zu geleiten und vor Überfällen zu schützen. Da wir immer noch nicht allzu gut betucht waren, nahmen wir den Auftrag an.


4. Hesinde 8 n. Hal

Heute brachen wir mit der Karawane gen Angbar auf.


21. Hesinde 8 n. Hal



Als wir nach ereignisloser Reise am 21. Hesinde in Gratenfels anlangten, stiegen wir in einem Wirtshause ab, welches etwas außerhalb der Stadt lag. Es nannte sich Wirtshaus zu schwarzen Keiler, was verheißungsvoll klang.
Kaum hatten wir uns gestärkt unserem wohlverdienten Biere zugewandt, als der hinter vorgehaltener Hand als verrückt bezeichnete Graf Greifax von Gratenfels mit seinen Schergen die Schenke betrat. Als uns der Fauxpas unterlief nicht schnell genug die verlangte Anrede hervor zu bringen, ließ uns dieser kurzerhand ins Kellergewölbe werfen.

Aus diesem gelang uns, von den Göttern begünstigt die Flucht durch ein sich daran anschließendes weitverzweigtes Tunnelsystem.


Durch viele Gefahren lenkte uns die Herrin Rondra, deren größte wohl ein fürchterlich stinkendes Ungetüm war.
Wie wir später erfuhren handelte es sich dabei um einen Tatzelwurm. Nach diesen Schwierigkeiten langten wir am 11. Firun in Angbar an.







Nun verfügten wir über einiges an Barschaft und genossen etwas das Leben in dieser interessanten, auch von Zwergen besiedelten Stadt. Wie das Schicksal wollten, lernten Torben, Siona und ich einen wackeren Zwerg aus dem Ambossgebirge kennen, Balum Balins Sohn war sein Name. Er war im Aufbruch begriffen, denn er hatte gehört, daß der berühmte und reiche Handelsherr Stoerrebrandt zu einer Expedition in den fernen Süden rüstete. Dieser war noch auf der Suche nach wackeren Recken. Wir waren sofort begeistert und brachen wenige Tage danach auf.


20. Firum 8 n. Hal

Unsere Reise führte uns über Gareth, Wehrheim und Warunk nach Festum, wo Anfang Peraine die Expedition starten sollte. Am 11. Tsa feierten wir in der Reichshauptstadt Gareth zünftig meinen achtzehnten Geburtstag. Nach beschwerlicher Reise durch das winterliche Land erreichten wir Festum am


22. Phex 8 n. Hal.

Dort begaben wir uns zum Kontor des werten Kaufherren Stoerrebrandts um uns dort vorzustellen. Als wir hörten, daß die Reise zunächst mit dem Schiff gen Süden beginnen sollte, begann Balum sofort lautstark zu protestieren. Alle Versuche ihn umzustimmen schlugen fehl. So erbaten wir uns eine Bedenkzeit und zogen uns in unsere Herberge zurück. Torben unserer Thorwaler war natürlich begeistert endlich wieder auf Seefahrt zu gehen, aber Balum blieb stur. Da wir sonst nichts tun mußten verweilten wir noch einige Tage in Festum, in der Hoffnung einen anderen Auftrag aufzutun.


30. Phex 8 n. Hal

Am Vorabend des 1. Peraine, der Tag an den die Expedition starten sollte, saßen wir wie üblich in unserer Schenke gemütlich beisammen, als sich zwei Herren zu uns gesellten. Bald war das Thema die bevorstehende Fahrt, bei der diese zwei wohl teilnehmen wollten. Was dann folgte weiß ich, durch das viele Bier das uns die beiden ausgaben, nicht mehr.
Meine Erinnerung setzt erst wieder ein, als ich mit einem wahren Dumpfschädel auf einem Schiff durch lautes Gezeter aufwachte. Wie erstaunt war ich, Balum an einen Pfosten gefesselt zu erblicken. Wie ich aus Erzählungen dann erfuhr, handelte es sich bei den zwei Gesellen um zwielichtige sogenannte Werber Stoerrebrandts. Sie hatten uns wohl irgendein Betäubungsmittel in die Getränke getan und uns dann auf das Schiff bringen lassen.
Balum war wohl aufgrund seiner zwergischen Natur zuerst erwacht. Da man ihn Widerwillens auf das Schiff gebracht hatte und die Tatsache, daß seine Gefährten wie tot dalagen ließ ihn sämtliche Selbstbeherrschung verlieren. Den anderen Expeditionsteilnehmern war wohl nichts anderes übriggeblieben als ihn gemeinschaftlich zu überwältigen und zu binden, auf das er sich irgendwann beruhigen möge. Als er uns alsbald erwachen sah, nicht zuletzt durch sein lautes Protestieren gegen solch unwürdige Behandlung, beruhigte er sich etwas. Durch unser Zureden konnte man es sogar bald riskieren ihn loszubinden, er hatte sich mit seinem Schicksal soweit abgefunden.




Jedoch weigerte er sich strikt an Deck zu gehen und verschanzte sich für die gesamte Fahrt unten im Mannschaftsraum. So waren wir gezwungen, als wir auf der etwa zwei Monde dauernden Reise nach Brabak einem Geisterschiff unter schwarzer Flagge begegneten, auf seine Hilfe zu verzichten.
Meine zwei anderen wackeren Gefährten und ich begaben uns alsdann an Bord des Seelenfängerschiffes.
Mit Hilfe Rondras schlugen wir uns wacker in zahlreichen Kämpfen mit untoten Piraten, Krakonieren und zuletzt eines riesigen Krakenmolches. Nie hätte ich es für möglich gehalten, daß es auf Deren solche Ungeheuer gibt. Noch lange Zeit gedachten wir dieses Kampfes und dankten den Göttern für ihre Hilfe bei diesem Abenteuer.













18. Rahja 8 n. Hal

So langten wir am 18. Rahja in Brabak an und der närrische Zwerg bekam endlich wieder festen Boden unter seine Füße. Von dort sollte es zu Fuß durch den Dschungel weiter zur Tempelstadt H´Raabal gehen, wo wir sechs magische Kelche suchen sollten. Diese sollten mit dem siebten Kelch, den wir mit uns führten im Tempel dem Feuer übergeben werden. So sollten die Pläne böser Machte durchkreuzt werden, die aus den Kelchen das legendäre Schwert Siebenstreich schmieden wollten. Dieses mächtige Schwert in den falschen Händen, nicht auszudenken was aus unserem geliebten Land werden würde.


20. Rahja 8 n. Hal



Heuer brachen wir auf, durch die Niederhöllen des Dschungels. Nach vierzig Tagen Plagerei und allerlei Gefahren erreichten wir den Tempel von H´Raabal am 30. Praios.
Ich hätte mir schöneres vorstellen können als den Beginn des neuen Götterlaufes in dieser grünen Wildnis zu verbringen.

Nachdem wir uns Zugang zum Tempel verschafft hatten mußten wir uns wieder vielen Gefahren stellen. Unzählige Fallen und Untiere mußten wir erfolgreich überstehen, um am Ende glücklich die sieben Kelche dem Feuer übergeben zu können.











5. Rondra 9 n. Hal

Endlich sahen wir wieder die Praiosscheibe am Himmel stehen und hatten die dunklen und kalten Tiefen hinter uns gelassen. Wir traten umgehend die Rückreise nach Brabak an, wo wir am 20. Efferd wohlbehalten ankamen.


22. Efferd 9 n. Hal

Nun führte uns unser Weg per Schiff nach Havena. Obwohl unser wackerer Zwerg diese Schiffsreise etwas gelassener nahm, wird aus ihm trotzdem kein Seemann werden. Nach zwei Monden in denen uns Efferd wohlbehalten über das Meer der sieben Winde geleitet hatte, erreichten wir am 29. Boron unser Ziel.


3. Hesinde 9 n. Hal

Nachdem wir uns einige Tage von den Strapazen unserer Reise erholt hatten besuchte ich einen alten Freund meines Vaters. Nachdem die üblichen Höflichkeiten ausgetauscht waren, bat er mich alsbald um einen Gefallen. Ich sollte einen besonderen Dolch nach Gratenfels bringen und dort im Rondratempel abgeben. So verabschiedete ich mich bald wieder von dem Freund unserer Familie um seinem Wunsch so schnell als möglich nachzukommen.


5. Hesinde 9 n. Hal

Nachdem ich meinen Gefährten von meinem Freundschaftsdienst berichtet hatte, entschieden sie sich mich nach Gratenfels zu begleiten. Wir hatten gehört, daß in Gratenfels demnächst die drei Tage andauernden Kupperus Festtage stattfinden. Also machten wir uns sogleich auf den Weg. Auf unserer Reise nach Gratenfels erzählten wir Balum von unseren ersten gemeinsamen Erlebnissen, die wir dort gemacht hatten.
Unterwegs trafen wir einen Elfen namens Eomer der sich unserer Gruppe anschloss. Auf der Straße war allerlei fahrendes Volk anzutreffen, so auch drei seltsam aussehende vergitterten Wagen, aus denen merkwürdige Geräusche drangen.


15. Hesinde 9 n. Hal

Als wir in Gratenfels eintrafen erfuhren wir zu unserer Erleichterung, das jener Graf Greifax von Gratenfels, der uns in so böser Erinnerung war, mittlerweile verstorben war. Wir quartierten uns im Gasthaus zum letzten Einhorn ein, das einzige Haus im Ort, welches überhaupt noch freie Zimmer hatte.
Nachdem ich zunächst den Rondratempel aufgesucht hatte, und den kostbaren Parierdolch wie geheißen der Herrin Rondra als Opfergabe übergeben hatte, überließen wir uns dem bunten Treiben der Stadt.
Plötzlich ertönte neben uns das laute Kreischen einer Marktfrau, dem sogleich laute Entsetzensrufe anderer folgten. Wie wir erkannten, war ein Weidenkorb umgefallen, aus dem sich eine zwei Schritt lange Nesselviper schlängelte. Angriffslustig und gefährlich zischend hielt sie auf einen jungen leichenblassen und bewegungslos dastehenden Offizier der gräflichen Gardisten zu. Mit einem gezielten Schwerthieb hatte ich die Schlange schnell unschädlich gemacht. Nachdem sich der junge Hauptmann überschwänglich bedank hatte, lud er uns zum Abendessen ins Haus seiner Verlobten, Lena Balthusius der Tochter des berühmten Gratenfelser Gelehrten ein.
Beim Abendmahl des freundlichen Magisters und seiner Familie war auch eine überaus überhebliche Dame zugegen, die sich Frau Sintelfink nannte. Diese Person, der unsere Anwesenheit wohl missfiel, blieb uns durch ihre spitzen Bemerkungen in lebhafter Erinnerung.
Als das Madamal hoch am Himmel stand, geleitete uns Hauptmann Artho von der Marsch noch zu unserer Gaststätte. Kaum waren wir losgegangen, hörten wir das bestialische laute Brüllen wilder Tiere, dem menschliche Entsetzensschreie und lautes Krachen von Holz folgte. Sofort machten wir uns auf, in Richtung des Lärms. Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein Gardist der aufgeregt berichtete, daß sich die Ungeheuer des Bestiariums befreit hatten und frei durch die Stadt liefen.
Als wir um die nächste Ecke bogen, standen wir schon einem ausgewachsenem Tatzelwurm sowie zwei großen Schrötern gegenüber. Während der Hauptmann von der Menschenmenge fortgespült wurde, stürzten wir uns sofort auf die Bestien. Nach kurzem aber heftigen Kampf gelang es uns die Bestien zu erschlagen und die Stadt von der drohenden Gefahr zu befreien. Die Stadtbewohner waren so glücklich über unsere Hilfe, daß sie uns die ganze Nacht feierten. Völlig berauscht von den ganzen Getränken die uns gereicht wurden, kamen wir erst in unser Bett zur Ruhe, als der Morgen schon graute.
Am späten Morgen wir waren noch sehr müde, wurden wir zu einer privaten Audienz bei Graf Alrik Custodias von Gratenfels gebeten. Hierbei ernannte er uns zum Dank für unsere Tat zu Ehrenbürgern der Stadt Gratenfels und überreichte uns eine goldgeprägte Urkunde. Dabei erfuhren wir, daß der Tumult wohl nur inszeniert wurde, um eine alte, höchst rätselhafte Kristallkugel zu stehlen, sowie den uns bekannten Magister zu entführen. Wir nahmen sofort die Verfolgung der Schurken auf. Die Spur führte uns zum Greifenpass, zur Ruine Koschwacht in welcher sich eine böse Hexe eingenistet hatte.




Bei der Erkundung des Turms kamen Siona und Eomer in den zahlreichen Fallen zu Tode, nur Balum,
Torben und ich konnten uns mit Mühe aus dem Turm retten. Eomer bat mich, als er im Sterben lag seine Harfe zu seiner Sippe zurück zubringen und die Familie über seinen Tod zu informieren, damit seine Seele im inneren Bärnwald den Frieden finden könne. Natürlich war es keine Frage für mich dem letzten Willen
des Elfen zu erfüllen. Torben jedoch, noch ganz unter den Bann der bösen, magischen Machenschaften beschloss umzukehren um nun endlich mal in seine Heimat zurückzukehren. Balum lud mich ein mit ihm über Angbar ins Ambossgebirge zu Reisen um sich in seiner Heimat erst mal von den Strapazen zu erholen. So lenkten wir unsere Schritte gen Angbar, welches wir am 30. Hesinde erreichten. Dort litt es uns jedoch nicht lange, sodaß wir zwei Praiosläufe später, am 2. Firun wieder aufbrachen.


2. Tsa 9 n. Hal

Nach einer beschwerlichen Reise durch die winterliche Landschaft erreichten wir heute endlich das Ambossgebirge, Balums Heimat.



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