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| Glück und Unglück |
Glück und Unglück
2. Efferd 13 n. Hal
Nach einer notdürftigen Instandsetzung von Giselwulfs Wagen brachen wir also nun auf gen Weiden. Mit den leidlich erholten Pferden und den auf dem Wagen mitfahrenden Zwergen kamen wir gut und zügig voran, was aber auch hieß schon bald von ihnen Abschied nehmen zu müssen.
16. Efferd 13 n. Hal
Nun also blieben nur noch Farline, Samiana, Giselwulf und ich übrig, den Rest des Weges unter die Hufe zu nehmen. Als wir dann einige Praiosläufe später dann die Grenzen Weidens überschritten hatten und ganz in der Nähe des Blautanns waren, verabschiedeten wir uns von der letzten meiner Gefährten. Von nun an waren wir Drachenfelser unter uns...
28. Efferd 13 n. Hal
Obwohl wir recht schnell gereist waren, so war die Nachricht von Giselwulfs Erfolg uns schon vorangeeilt, bislang zwar nur als ein unbestätigtes Gerücht vorangeeilt. So war unser Lehnsherr, Baron Stertz, nicht zu sehr überrascht, als wir bei unserer Ankunft dies nun bestätigten. Der Ausdruck seiner Freude und Stolzes über den Erfolg eines Kindes seiner Baronie gab er mit einem zünftigen Fest zum Ausdruck, zu dem auch der Rest meiner Familie von Drachenfels anreiste.
So sahen wir uns schließlich auf der Burg von Beonspfort wieder, um überstandene Strapazen und den daraus resultierenden Erfolg gebührend zu feiern. Bestimmt würde man hier noch lange von diesem rauschenden Fest erzählen!
3. Travia 13 n. Hal
Nachdem diese Feierlichkeiten zu Ende waren, Giselwulf, Farline reichlich von ihren Erlebnissen erzählt hatten und alle soweit wie möglich ihren Wissensdurst gestillt hatten, musste Giselwulf wieder aufbrechen, um seinen Pflichten im Rondratempel zu Donnerbach nachzukommen. Heuer also verabschiedeten wir uns, in der Hoffnung uns bald wiederzusehen. Aber auch Farline musste nun bald auch mal wieder zurück nach Kurkum und sich dem rondrianischem Dienst der Amazonen zu widmen.
Ich hatte mich schon längst entschlossen sie noch bis nach Kurkum zu begleiten, bevor ich noch mal nach Winhall reiten wollte. Spätestens der Kampf gegen den schwarzen Charos hatte mir gezeigt wie unvollkommen meine Fertigkeiten im Schwertkampf noch waren und wer sonst konnte mir ein besserer Lehrmeister als der Schwertkönig Raidri Conchobair selbst sein?
Wenn mir die Götter gewogen waren, würde ich Winhall noch vor Einbruch des Winters erreichen.
15. Travia 13 n. Hal
Schmerzlich war vor allem für unseren Herrn Vater der Abschied seiner Zwillinge, vor allem Farline, die nun wohl wieder für längere Zeit in Kurkum sein würde, wollte er fast nicht gehen lassen. Mein Abschied hingegen fiel leichter, da ich noch frei von sonstigen Verpflichtungen war und deshalb des öfteren wieder heimkehren würde.
Farline und ich reisten über den mit verschiedenen und teils leidvollen Erinnerungen behafteten Sichelstieg. Ich war sehr gespannt, zu sehen wie die vor drei Götterläufen vom Zug der Oger überrannte und vollständig zerstörte Stadt Ysilia heute wohl aussehen würde. Als wir die Stadt schließlich sahen, waren wir sehr erschrocken. Auch wenn man redlich bemüht war die Stadt wieder aufzubauen, es würde noch lange dauern, bis sie auch nur halbwegs wieder das war, was sie einst mal gewesen war! Schnell wandten wir uns wieder ab und ritten weiter nach Süden gen Beilunk.
5. Boron 13 n. Hal
Nun also kehrte Farline wieder in ihre zweite Heimat zurück. Es wurde uns ein herzlicher Empfang bereitet, auch hier hatte man schon vom Rennen und dessen Ausgang gehört!
Man war sehr stolz, dass eine ihrer Schwestern mit zur Siegermannschaft gehört hatte, dementsprechend wurde meine Schwester Farline von allen sehr respektvoll behandelt. Dies war ihr allerdings nicht sehr angenehm und wie sie mir sagte, hoffte sie, dass bald alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen würde. Meiner Bitte, mein Bastardschwert, wie einst zuvor mein Drachenlangschwert, der Herrin Rondra zu weihen, wurde gerne stattgegeben.
10. Boron 13 n. Hal
Gerne hätte ich noch die Gesellschaft meiner Schwester genossen, aber aufgrund der sich bald verschlechternden Witterung musste ich schon viel zu früh aufbrechen. Ich verabschiedete mich herzlichst von meiner Schwester und wenn ich auch in letzter Zeit häufig von guten Freunden und Gefährten Abschied nehmen musste, so fiel es mir dieses mal am schwersten. Den sprichwörtlichen Gehalt der Worte, Abschied nehmen ist immer ein bisschen Sterben, konnte ich in diesem Fall beinahe schon körperlich spüren. Daran änderte sich auch nichts, dass wir uns feierlich gelobten, uns bald wieder zu sehen und hoffentlich sogar wieder gemeinsam auf Reisen zu gehen.
7. Hesinde 13 n. Hal
Nun war ich also ganz alleine unterwegs. Mein Weg führte mich über Perricum, Gareth und Angbar, wo ich über den Greifenpass dann Gratenfels und schließlich Winhall erreichte. Am siebten Hesinde langte ich endlich auf dem Anwesen der Conchobairs an. Nun konnte Firun seinen eisigen Hauch über das Land legen. Ganze sechs Monde blieb ich und war, so hoffe ich, Raidri ein gelehriger Schüler, sowie ein brauchbarer Helfer und Begleiter.
Es war zweifellos eine harte Schule, in die ich da bei Raidri ging, es setzte viel blaue Flecken, kleine Wunden, ganz so wie damals auf der Akademie zu Balihoe. Diese hatte, so erfuhr ich hier, einst auch Raidri selbst besucht! Doch es war nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr lehrreich...
So lernte ich von ihm unter anderem, wie man aus der Parade eines Hiebes heraus einen eigenen Angriff vorbereiten konnte. Wenn man diesen dann mit einer gekonnten Finte verband, war es möglich den Gegner vor große Probleme zu stellen und durchaus möglich ihn in größte Bedrängnis zu bringen. Auch empfahl er mir eine leichte Plattenrüstung auszuprobieren, die, ich konnte es kaum glauben, praktisch genauso gut zu schützen vermochte wie ein traditionelles Kettenhemd und mir dabei trotzdem mehr Bewegungsfreiheit gestattete.
So trennte ich mich schweren Herzens von meinem guten, altem Kettenhemd, welches allerdings auch schon recht abgetragen war. Trotzdem konnte ich es bei einem guten Schmied in Zahlung geben und so war die schon recht kostspielige leichte Plattenrüstung sogar noch erschwinglich für mich. Bei diesem Handel hätte ich allerdings gerne meine gute Gefährtin Yasine an meiner Seite gehabt. Sie hätte mit ihrem südländischem Charme und Verhandlungsgeschick bestimmt einen besseren Preis erzielt!
20. Ingerimm 13 n. Hal
Auch wenn ich noch soviel hätte lernen können, so musste ich doch auch irgendwann wieder aufbrechen. Ich hegte die Hoffnung, dass ein weiteres Mal sich ergeben möge weitere Dinge von diesem von den Göttern begünstigtem Schwertmeister zu lernen. Wie auch Raidri meinte, wäre es nun besser das bislang Gelernte im Ernstfall einzusetzen und richtig zu beherrschen. Es ist immer ein großer Unterschied zwischen einem Übungskampf und einem ernsten Kampf auf Leben und Tod! Wenn diese seine Lektionen mir richtig in Fleisch und Blut übergegangen seien, dann könnten wir, so die Götter uns gewogen waren weitermachen.
Ich musste mich schon sputen, wollte ich vor den Tagen des Namenlosen wieder auf Drachenfels sein. Nach den in Vergangenheit gemachten Erfahrungen wollte ich während dieser Tage nicht auf Reisen sein. Weiter gedachte ich meinen Herrn Vater bei dem vom ersten bis zum dritten Praios alljährlichem stattfindenden Landrat nach Trallopen zu begleiten. Genauso wollte ich dann wieder mit meiner Familie am Turnier am Herzogenhofe teilnehmen.
22. Rahja 13 n. Hal
Auf Drachenfels angekommen erwarteten mich einige Neuigkeiten. Wie es aussah war bald eine ganze, die erste, Wagenfuhre mit feinem Salz bereit ausgeliefert zu werden. Mein Vater bat mich, das Salz wohlbehalten nach Grangor zu bringen, was verständlicherweise gerade bei der ersten Lieferung von besonderer Bedeutung war. In Grangor würde sich dann die Salzhändlerin Adaque Sandfort selbst von der Güte der Ware überzeugen können. Ich sollte dann mit Yasines Hilfe die angelaufenen Vorverhandlungen zum Abschluss bringen. Mit einem Augenzwinkern meinte er, würde ich ja dann auch wieder einen guten Grund haben jene nette und attraktive Südländerin zu treffen, die ich stets meine teure und treue Gefährtin zu nennen pflegte...
Dies sollte aber natürlich erst nach dem Turnier sein, welches er mit meinem Bruder Wolfhardt und mir zu bestreiten gedachte!
Seine Andeutungen übergehend stimmte ich sehr gerne zu, versprach dies doch wieder eine interessante Reise zu werden und zugegebenermaßen freute ich mich tatsächlich wieder darauf meine langjährige treue Reisegefährtin Yasine wiedersehen zu können.
7. Praios 14 n. Hal
Den großen weidener Landtag hatten wir also glücklich hinter uns gebracht und waren nun mitten in den Vorbereitungen für das bevorstehende große Turnier, da stand ein überraschender Besuch vor dem Burgtor. Meine Freude war groß, meine alten Freunde Korgrimm groscho Tortasch und Balum, Sohn des Balin als Gäste begrüßen zu können.
Wie ich alsbald herausfand war der Zweck ihres Besuches, ein neues, verfeinertes Verfahren der Salzgewinnung, welches Korgrimm mit anderen Zwergen entwickelt hatte und welches den Abbau sehr vereinfachen würde. Dies wollte er nun ausprobieren und auf die Tauglichkeit in einer richtigen Mine prüfen.
5. Rondra 14 n. Hal
Nach einigen Praiosläufen und anfänglichen Misserfolgen, die einen Zwergen jedoch nur wenig erschüttern können, waren doch Erfolge sichtbar. Korgrimms Neuerungen würden tatsächlich den Abbau des Salz und dessen Weiterverarbeitung vereinfachen und beschleunigen.
Als wir dann eines Abends beim Trunke zusammensaßen erzählte ich den beiden wackeren Zwergen, dass wir bald am herzoglichem Turnier teilnehmen würden und wir luden sie ein uns dahin zu begleiten. Weiter berichtete ich ihnen, dass ich gleich anschließend nach Grangor aufbrechen würde, um die erste Salzlieferung zu Adaque Sandfort zu bringen. Sogleich boten sie sich an, mich zu begleiten und dies obwohl die Erlebnisse bei unserem letzten Aufenthalt in Grangor sie jetzt noch mit Grauen erfüllte!
Das aber ist wahrer Heldenmut, gerade dann mich trotzdem begleiten zu wollen bei dieser gewiss nich gefahrlosen Reise. Ich war ihnen sehr dankbar dafür.
9. Rondra 14 n. Hal
Auf dem Wege nach Trallop zum Turniere trafen wir Samiana, die gen Drachenfels unterwegs war, da sie recht Besorgniserregendes und sogleich Rätselhaftes von der Hex Luzelin erfahren hatte. Ich bat sie, sich uns anzuschließen, vielleicht würden wir gemeinsam Antworten auf diese neue Fragen finden. Um uns den erneuten Weg nach Drachenfels zu ersparen hatten wir gleich den Wagen mit dem Salz mitgenommen. So konnten wir gleich nach dem Turnier gen Süden reisen. Voller Ungeduld und Vorfreude auf das Turnier ritt ich immer wieder mal ein Stück voraus und bei eben einem solchen Austritt geschah das Ungemach.
Wohl durch den Hufschlag aufgeschreckt, sprang ein Hase aus einem Gebüsch meiner treuen Farla direkt vor die Hufe. Mein teures Streitross, sonst nicht so schreckhaft, scheute und kam dabei ins straucheln, sodass ich sie nur mühsam beruhigen konnte. Doch da war das Unglück schon geschehen, Irgendwie hatte sich Farla den Fuß vertreten, auf jeden Fall lahmte sie nun und ich konnte alle meine Hoffnungen am Turnier teilzunehmen, begraben. Nur noch mühsam schaffte meine arme Farla überhaupt noch den Weg nach Trallop, wo sie einige Praiosläufe ruhen musste, bevor ich ihr wieder größere Belastungen zumuten konnte. Mir blieb nichts anderes als meinem Herrn Vater und meinem Bruder Wolfhardt alles Gute zu wünschen, ihnen zuzuschauen wie sie sich im Turniere schlugen und meinen Ärger in den Schenken der Stadt zu vergessen....
15. Rondra 14 n. Hal
Die Tatsache, dass ich beim diesjährigen Turnier in Trallop beim königlichen Kampf, beim Tjost mit der Lanze zu Pferde nicht in die Schranken reiten konnte, weil ausgerechnet jetzt Farla mein stolzes Amazonenstreitross lahmte, war eigentlich nur die Krönung eines recht glücklosen Götterlaufes. Mir schien als hätte sich bisweilen alles gegen mich verschworen und ständig warf mir das Schicksal mir dicke Knüppel zwischen die Beine und ließ mich straucheln und nur aufgrund meiner weidnischen Entschlossenheit und Zähigkeit fiel ich nicht, um geschlagen liegen zu bleiben.!
Es war für mich nur wenig beruhigend, dass es meinen Gefährten, den Zwergen Balum und Korgrimm, sowie der Elfe Samiana ähnlich ergangen war. Ohne zu übertreiben, man könnte mit Fug und Recht behaupten, der hinter uns liegende Weg war so mit Misserfolgen gepflastert, dass neben dieser Strasse, um bei diesem Bild zu bleiben, die beste ausgebaute Reichsstrasse verblasste.
Nachdem ich dann auch beim Kampfe mit dem Schwerte recht glücklos gefochten hatte, war ich auf der nun vor mir liegenden Reise nach Grangor froh wenigstens drei meiner Gefährten an meiner Seite zu haben. Ich muss allerdings sagen, dass ich gerade in dieser Situation besonders Yasine vermisste, sie hätte vielleicht Rat und Abhilfe gewusst. So blieb zu hoffen, dass wir eines Praioslaufes tatsächlich mal in Grangor ankommen würden. Doch ob wir dann noch über eine mit brauchbarem Salz beladenen Wagen verfügen würden, mocht sich noch zeigen!
18. Efferd 14 n. Hal
Ohne allzu große Zwischenfälle erreichten wir heuer also, ganz entgegen meiner Erwartung, wenn ich ganz ehrlich bin, tatsächlich die große Hafenstadt Grangor. Ganz wie erwartet war die Reise sehr beschwerlich und manchmal so mühevoll gewesen, dass ich hie und da schon befürchtet hatte Grangor nie zu erreichen!
Im Hause der jungen und charismatischen Händlerin Adaque Sandfort, die mich wieder von neuem in einen gewissen Bann zog. Jetzt endlich trafen wir auch wieder unsere Freundin und treue Gefährtin Yasine saba Deniz an und wie es schien ging es ihr, sehr zu meiner Erleichterung recht gut. Wie sie jedoch berichtete, war es ihr in den letzten Götterläufen auch nicht so gut ergangen. Was mir sofort auffiel, war, dass sie scheinbar eine neue Waffe mit sich führte, die sie wie ich mein Bastardschwert auf dem Rücken trug: Eine sogenannte Zweililien, eine seltene und exotische Waffe. Gerade eine solche Waffe, wie sie fast nur hier in Grangor üblich und in Gebrauch ist.
Anscheinend hatte sie sich, genau wie ich im Umgang mit der Waffe geübt, gab es doch gerade hier, unter Umständen sogar nur hier in Grangor Lehr- und Waffenmeister der Zweililie. Wie sie sagte, hatte sie die Erfahrungen der Vergangenheit gelehrt und ihr offenbart, dass es für sie zum Wohle gereichen würde, wenn sie sich zukünftig besser verteidigen könne. Ich wunderte mich, warum sie sich nicht einfach mehr im Umgang mit ihrem Kunchomer geübt hatte, schien mir diese edle Klingenwaffe doch noch einfacher und effektiver zu handhaben. Dazu scheint mir der Kunchomer auch handlicher und vielseitiger zu sein, als die raumgreifende Zweililie und ich hätte vielleicht besser mit ihr üben und ihr verschiedene Techniken zeigen können. Nun über den Umgang mit einer solchen Waffe weiß ich nicht viel und bin mal gespannt auf den ersten ernsten Einsatz ihrer neuen Zweililie. Schließlich habe ich eine solche Waffe noch nie im Kampf gesehen.
Später dann hatten wir eine Audienz bei Adaque in der ich der jungen Händlerin eine Probe des mitgebrachten Salzes gab. Nach eingehender Prüfung schien sie mit der Art und Güte der Ware zufrieden zu sein. Dank der Vorverhandlungen und Yasines Wissen und Geschick waren die Vertragsabschlüsse noch am gleichen Praioslauf in trockene Tücher gebracht. Während Yasine noch über den letzten schriftlichen Ausarbeitungen saß, kam die Sprache auf verschieden mögliche Transportwege. Wie Adaque in diesem Zuge erwähnte gab es mit den Thorwalern im Norden durchaus noch eine andere bedenkenswerte Möglichkeit als den langen Landweg durch das ganze Reich, den wir ja dieses Mal gekommen waren. Es war eine Überlegung wert diesen Weg einmal auszukundschaften und ob ich dies nicht höchstpersönlich übernehmen solle. Da schaltete sich Adaque wieder ein, die nun offenbarte, dass sie ohnehin vorgehabt hatte, uns zu bitten in ihrem Auftrage nach Thorwal zu reisen. Sie würde uns mit entsprechenden Vollmachten ausstatten, sodass wir in ihrem Namen, mit der obersten Hetfrau Garhelt über die Aufnahme dauerhafter Handelsbeziehungen sprechen könnten. Ich sah wie dabei ihr Blick vor allem auf Yasine fiel, zu der sie offensichtlich großes Vertrauen gefasst haben musste und auf die sie wohl große Stücke hielt. Wie Adaque erfahren hatte, war man in Thorwal durchaus am Salz als Handelsgut interessiert. Die Friedensgespräche, die gerade in letzter Zeit zwischen dem Reich und den Thorwalern hatten dafür zudem sehr günstige Voraussetzungen geschaffen. Selbstverständlich würde sie uns ein Schiff zur Verfügung stellen, mit welchem wir in die Stadt Thorwal reisen könnten.
Als unsere Zwerge das Wort, Schiff, vernahmen, war deren gute Laune und Freude auf ein neue Reise naturgemäß schlagartig verflogen. Mir war klar, wir hatten, wenn wir diesen neuen Auftrag gemeinsam annehmen und ausführen wollten, noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich für meinen Teil stimmte sofort zu, wer wollte nicht gerne im Dienste einer solchen, in allen Belangen außergewöhnlichen Herrin stehen? Auch Yasine und unsere Elfe schlossen sich mir gerne an.
Weitere Gespräche verfügten wir aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit auf den nächsten Morgen.
19. Efferd 14 n. Hal
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